Hurley Bord- und Surfwear

Dass die Sportmarke “Hurley” sich eher auf sonnige Sportarten ausrichtet, erkennt man an den Bikinis, Badeshorts, Hoodies oder T-Shirts unschwer. Es sind aber nicht irgendwelche Badeshorts, sondern Skater- und Surfershorts. Man “umsäumt” das Sortiment von Hurley korrekt, wenn man von sporttauglicher Streetwear spricht. Die Homepage des Unternehmens verrät, dass man sich bevorzugt an die Generation richtet, die Spaß und Sport genießen möchte und dem Ernst des Lebens nicht allzu tief ins Auge blickt.

Der Blog, das Sortiment und die Events sind auf jugendliche Käuferschichten ausgerichtet. Zu den Events zählen beispielsweise die “US Open of Surfing”, die “Hurley Pro” und die Konzertreihe “Rocks You Back To School”. Das Sortiment unterteilt sich in Boardshorts, Phantom- und Walkshorts, Jeans und andere Hosen, T-Shirts, Tanktops, Kurzarm-Hemden und Flanellhemden, Hoodies, Langärmliges und Thermokleidung, Sweater und Jacken, Kopfbedeckungen, Backpacks, Wetsuits und Accessoires. Den Hurley “Destination” T-Shirts wird ein Sonderplatz eingeräumt. Sie tragen den Unternehmensschriftzug in den Farben verschiedner Landesflaggen auf der Brust. Viele Hurley-Oberbekleidungen tragen den Firmenschriftzug prominent und groß an gut sichtbarer Stelle, verzichten aber sonst auf optisches Schnickschnack. Mode a la Hurley beeindruckt eher durch optische Schlichtheit und Qualität als durch hippe Muster oder gewagte Schnitte. Man bietet bei Hurley bevorzugt Verlässliches, das lässig und eher unauffällig ausfällt. Gelegentliche Ausnahmen bestätigen diese Grundregel. So kombinierbare Mode gefällt nicht nur den Teens, sondern auch den kleineren Kindern. Auch hier ist das Sortiment breit und nach Altersstufen aufgeteilt. Bei den Damen darf die Mode selbstverständlich etwas aufwändiger im Design sein. Die Damen-T-Shirts überzeugen mit coolen Mustern, Fotos und stilisierten Schriftzügen. Ansonsten zeichnen auch hier solide Basics die allgemeine Linie, aber die Zuschnitte sind eindeutig feminin und dürfen gelegentlich auch kleine Gimmicks haben. Gerundete Rückenpartien oder kleine Ausschnitte, farbenfrohe Kleider im Hippielook oder ultraknappe Lowrider-Shorts kommen sicher gut an.

Dass Hurley heutzutage auch bei Twitter und YouTube an seine Käuferklientel kommt, muss kaum noch erwähnt werden. Ebenso sind eine ökologisch korrekte Produktionsweise und interessante Kollaborationen mit Musikstars normal geworden. Man beteiligt sich auch bei Hurley an sozialen Projekten wie “Living The Dream” oder arbeitet mit “H20″ oder dem “Ecology Center” zusammen. Auch der Kunst ist eine kleine Ecke bei Hurley gewidmet – solange es der positiven Werbung dient, ist alles Mögliche möglich. Das Unternehmen erklärt seine Verankerung in der Liebe zum Wasser und zur Natur. Man möchte außerdem die Träume der Jugend etwas erfüllbarer machen. Eine positive Welt, in der man ein Individuum sein darf, gehört in Amerika dazu. Die Firma begann in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Erfolgsweg in der kalifornischen Surferszene. Zunächst stellte man Surfbretter her, dann arbeitete man für Billabong-Mode. Irgendwann erkannte man aber, dass es im Modebereich mehr zu tun gab und trennte sich von Billabong, um eigene Mode zu machen.